Fallbeispiele

Verletzung

 

Es ist Freitagabend, eine Bekannte  kommt mit ihrem Kind zu mir in die Praxis.

Der Junge bekam vor ca zwei Stunden einen Hockey-Schläger auf die Nase. Bevor sie kamen, waren sie in der Klinik.

 

Hier Verdacht: Nasenbeinbruch. Gehirnerschütterung wurde keine festgestellt. Wunde wurde versorgt. Sie sollen am Sonntag wieder kommen. Meine Freude darüber, dass ich das Kind jetzt homöopathisch versorgen konnte , erlosch sofort als ich das Kind sah.


Es sah schlimm aus. Das Gesicht war blutig und geschwollen, viel schlimmer als ich es mir vorgestellt hatte  und es war ihm elend. Bereits nach einer Minute bei mir, erbrach das Kind mehrmals. Er war völlig blass und stand offensichtlich unter Schock. In meinen Augen klare Symptome einer Gehirnerschütterung.


Ich gab ihm eine Arnica XM sofort auf die Zunge und wartete ein paar Minuten. Nach fünf Minuten ohne Besserung seines Zustandes gab ich ihm eine Arnica LM trocken auf die Zunge. Und schickte die Eltern mit dem Kind heim mit der Gewissheit, ich käme sofort nach.

 

Als ich bei dem Kind  ca 20 minuten später zu Hause eintraf, hatte es keine Übelkeit mehr und  nicht mehr erbrochen. Sein „Schock“, im Gesicht gut sichtbar, war weg. Er lag im Bett und erzählte schon wieder mit mir. Sein Kopf tat noch weh.


Nun ließ ich ein Globuli LM in 100 ml Wasser auflösen und ließ es ihn zu Beginn alle viertel, dann alle halbe Stunde einen Eierlöffel davon einnehmen. Falls er in der Nacht wieder Übelkeit bekäme, öfter. Am nächsten Tag, sagte die Mutter, er habe noch am gleichen Abend etwas gegessen, die Kopfschmerzen gingen weg  und  er sei nur zweimal in der Nacht mit ein bisschen Übelkeit aufgewacht.

 

Er bekam weiterhin zweimal täglich ein Globuli Arnica LM trocken und bei Bedarf aufgelöst, da sein Gesicht immer noch geschwollen war, obwohl schon viel besser, und der Bluterguss natürlich noch vorhanden war.


Die Nase wurde leicht korrigiert und innerhalb einer Woche, sah man so gut wie nichts mehr von seinem schlimmen Unfall. Ohne Hochpotenz wäre dies meiner Meinung nach nicht möglich gewesen.

 

Ohne diese wunderbare Heilmethode ist mein Leben nicht mehr vorstellbar. Mein Sohn und seine Sportverletzungen wären nie so gut verheilt. Zwei Schlüsselbeinbrüche, konnte der Arzt, beim Dritten nicht mehr im Röntgenbild erkennen.

 

Ich liebe sie und sie ist mein Leben.

 

 

Krebsverdacht

Mann 43 Jahre alt,


„ Ich bin seit 5 Monaten krank. Habe 14 kg abgenommen. Seit 2-3 Jahren wurde ich vom Internisten wegen Magenbeschwerden behandelt.
Geschichte:
Der Patient hatte starke Schmerzen im Brustbereich. Es folgten 5 Tage Krankenhaus mit Antibiotikagabe. Diagnose: beidseitige alveoläre Pleurapneumonie mit linksseitigem Pleuraerguss.
Nach der Entlassung weiterhin Schmerzen im Brustbereich.
Wiederaufnahme in das Krankenhaus wegen Verdacht auf bösartigen Tumor mit Metastasen in der Lunge. Es wurden multiple Rundherde in der Lunge gefunden.
DD: Sarkoidose, bakterieller Infekt.
Begleitsymptome, Appetitlosigkeit, Starke Schweißbildung, Gewichtsverlust . Rezidivierendes Sodbrennen. Grenzwerthypertonie.
Es folgte mehrmaliges Röntgen, wobei unverändert kleine Pleuraergüsse neben Atelektasen in der Lunge festgestellt wurden. Es folgten mehre CT.s. Befund:  Leberrundherd
Zwei Bronchoskopien. Kein Anhalt auf bösartiges Wachstum.


Die Schmerzen des Patienten blieben allerdings und seine Atmung war stark eingeschränkt. Weiterhin Schmerzen im Magen. Medikation Ranitidin, Amoxixillin, Ass akut, Rulid, Insidon, Mobec. Erneute Entlassung des Patienten nach drei Wochen..
Die Schmerzen blieben, so dass der Patient eineinhalb Monate später in eine Lungenfachklinik aufgenommen wurde. Mittlerweile hatte der Patient beidseitig verdickte Augenlider, Knoten, mit vermehrter Tränensekretion. Augenuntersuchung ergab eine allergische Reaktion.


Eine weitere Bronchoskopie und ein Thorax CT folgten. Der Befund zeigte beidseitige pulmonal multiple Herdbildungen, die man nicht benennen konnte. Kein Befund eines bösartigen Tumores. DD : Sarkoidose  oder eine atypische Tuberkulose.
Weitere Vorstellung des Patienten vor einem weiteren Oberarzt, der Sarkoidose und Tuberkulose eher ausschließt und eine Pleurapneumonie diagnostiziert.
Nach 10 Tagen Entlassung .Dies war Ende Mai 1999.


Ich habe diesen klinischen Bereich extra genau geschildert, damit Sie als Leser sehen können, warum wir Homöopathen immer wieder sagen, die Diagnose ist zweitrangig und warum wir uns immer um den ganzen Menschen bemühen. Die Tatsache war, dass der Patient Schmerzen hatte im Brustbereich und eine Art Knotenbildung- Herdbildung in der Lunge und an den Augen ( Lidverdickung), sowie schon am Handgelenk.
Sie werden sehen , wie dies und die weiteren folgenden Symptome des Patienten das richtige homöopathische Mittel zeigen und  es ihn dadurch zu einer wundersamen Genesung führte und den Patienten bei seiner „ inneren“ Heilung immer noch begleitet.


Akute Symptome als er zu mir kam waren:
Innere Unruhe- Patient war früher schon immer nervös, ist ihm seit seiner Kindheit in Erinnerung.
Magendruck durch Ärger,  Gehetztsein und Arbeitsstress. Aufgetriebensein
„ Ich nehme alles so schwer“
Furcht vor Neuem, Angst ich schaffe das nicht. Höhenangst stark ausgebildet.
Seit 1- 2 Jahren öfter Flatulenz. Sodbrennen nach Süßem, Sodbrennen abends beim Hinlegen ins Bett. Manchmal sogar saures Erbrechen und viel Aufstoßen.
Gastrischer Husten, Auswurf grün morgens
Starke Schmerzen der Lunge  beim Atmen und Gähnen und Niesen. Mundgeruch Erkältungsneigung. Großes Müdigkeitsgefühl
Kopfschmerzen  seit er 13 Jahre alt ist, oft. Gewöhnlich Einnahme von Kopfschmerztabletten. Schweiß leicht. Schlaf unruhig. Erwachen häufiger
Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen
Lichtempfindlichkeit ausgeprägt, so genannte Nachtblindheit. Tränenfluss
Kann sich an keine Träume erinnern.


Familiengeschichte: Vater ist sehr religiös, fast fanatisch. Onkel Pfarrer und Missionar.
In zwei Generationen Vorkommen verschiedener Krebsarten
Arzneimittelwahl: Conium LM6 , Einnahme täglich 3 Tropfen auf ein Glas Wasser

 

Follow up September

 

Kopf schmerzen viel besser, Sodbrennen viel besser. Husten abends weg
Morgens noch Husten mit Auswurf. Schleim löst sich gut momentan.


Schmerz der Lunge viel besser- nur noch bei stärkerem Husten, Allgemeinbefinden- viel besser. Nachtschweiß weg. Lidschwellungen weg. Knoten am Lid weg. Knoten am Handgelenk weg. Kann sich wieder an Träume erinnern. Weitere Einnahme.

 

2. Follow up Oktober


Lunge um 50% besser. Atmung viel besser. Schmerzen nur noch beim Tiefen Atmen. Treppensteigen geht besser. Einmal Kopfschmerzen. Conium akut eingenommen- Kopfschmerzen gingen weg.
Sodbrennen fast weg. Verschleimung morgens besser ,Magen besser ,Müdigkeit noch vorhanden. Der Patient erhielt weiter Conium erst in LM –Potenzen bis LM 24.
Ab  April 2000, als Stillstand der Besserung eintrat, bekam er Conium M aufsteigend bis zur Conium CM
Im ersten Jahr hatte der Patient immer wieder Erkältungen, Kopfschmerzen oder Magendruck. Sein Auswurf wurde viel besser und seine Lungenschmerzen besserten sich weiterhin.
Bei allen Beschwerden nahm er Conium ein und es besserte seine akuten Beschwerden.

Der Patient kam über mehrere Jahre regelmäßig  zu mir und seine Beschwerden wurden immer besser.

Eine erneute Röntgenuntersuchung nach ca einem Jahr zeigte keinerlei Knoten/Herde mehr auf der Lunge.

 

 

 

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Sanft Heilen

Ingrid Bartels
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