Aktuelles

    Dezember 2008

    Meine lieben Leserinnen und Leser,

    bald geht wieder ein Jahr zu Ende, in dem viel passiert ist , das heißt in dem es viele Veränderungen gab.

    Meine größte Veränderung in diesem Jahr war der Auszug aus meinen wunderschönen Praxisräumen in
    der Speyererstraße in den nicht minderschönen Souterrain des von mir bewohnten Hauses.

    Ja , immer wieder geht es darum “Altes” behalten zu wollen, es nicht hergeben zu wollen. Natürlich sehr verständlich, das Alte wurde von uns geschaffen. Wir hängen daran.

    Das können Gebäude, Räume, das eigene Geschäft oder auch die erschaffene Position sein. Privat wie geschäftlich gleichermaßen.

    Wir erschaffen uns unseren Platz, eine Art Berechtigung, die uns stützt, uns Halt gibt. Zum Beispiel als Frau, die die Kinder erzieht. Gehen diese aus dem Haus, fallen viele in ein Loch. Das alte gewohnte Handeln fällt weg. Wir müssen uns auf das neue Leben erst einstellen. Oder wir werden verlassen infolge von Trennung oder durch das Sterben eines geliebten Menschen.

    Aber auch im Berufsleben haben wir uns einen Platz erarbeitet, dessen Verlust uns Angst macht. Wir wollen das “Alte “ bewahren. Und genau das wird uns zum Verhängnis.
    Denn die Welt dreht sich und das Leben ist Bewegung. Keine Zelle steht jemals still. Nichts in diesem Universum steht still. Niemals.

    Warum aber wollen wir festhalten? Aus Angst vor dem Neuen. Denn das Neue, das vor uns liegt, kennen wir  nicht. Es existiert ja noch nicht einmal. Es muss erst noch geschaffen werden. Das ist Schöpfung.
    Wenn sie eine  Kuchen backen wollen, dann müssen Sie zuerst den Wunsch haben. Dann kommt das Suchen nach einem Rezept oder Sie efrinden eines.

    Erst dann können Sie einkaufen gehen und dann erschaffen Sie ihn. Das ist gelebte Schöpfung. So geht dies tagein und tagaus. Wollten Sie den alten Kuchen behalten, dann können Sie dies nur eine bestimmte Zeit lang, ansonsten verdirbt er und Sie müssen ihn wegwerfen.

    Genau so ist dies auch bei vielen anderen Dingen. z.B bei Kleidern, bei Möbeln, bei Häusern, sie werden unansehnlich, sie müssen renoviert werden oder weggeworfen werden.

    Natürlich gilt das auch für das Geistige Element, die alten Ansichten. Was man früher gedacht und getan hat, war deshalb nicht schlecht und trotzdem ist
    vieles überholt, wie man so schön sagt.

    Die Zeit steht nicht still - glücklicher Weise. Denn darin liegt das Wunder der Veränderung, der ständigen Neuschöpfung, dessen Fähigkeit uns Menschen geschenkt wurde. Sie können Ihr Leben jeden Tag neu gestalten. Sie können es verändern zum Guten hin.

    Nur Sie können das Leben durch Ihre bewusste Gestaltung zu Ihrem ureigenen Leben gestalten.

    Packen Sie es an. Wer außer Ihnen soll es sonst tun?

    Ich schicke Ihnen liebevolle Dezembergrüße, denn wieder ein geht ein Jahr zu Ende............

    Ihre Ingrid Bartels